Suizidale Empathie und das Attentat beim Berlin Pride
Am Tag nach dem Anschlag kontaktierten mich Journalist*innen aus Luxemburg. Ich lebe seit zwölf Jahren in Berlin, komme aber ursprünglich aus dem Großherzogtum; plötzlich sollte ich erklären, wie es der queeren Community hier ging. In einem Interview, das abends im luxemburgischen Fernsehen lief, sagte ich zwei Dinge direkt nacheinander: Ich bezeichnete den Angriff als islamistisch. Und ich sagte, dass ich Angst um meinen muslimischen Partner habe, weil ich fürchtete, die Tat werde benutzt, um Rassismus gegen Muslim*innen weiter anzufachen.
Kurz darauf schrieb mir eine Bekannte aus Luxemburg. Sie fragte nicht, wie es mir ging. Stattdessen erklärte sie mir, es sei nicht in Ordnung, dass ich über die Queerfeindlichkeit des radikalen Islamismus schweige. Das Verstörende daran war fast schon banal: Ich hatte genau darüber gesprochen. Trotzdem schien meine Sorge vor antimuslimischem Rassismus für sie zu beweisen, dass ich Islamismus verharmloste. Weniger als 24 Stunden nach einem tödlichen Angriff auf meine Community wurde aus meiner Trauer eine Prüfung, die ich offenbar nur bestehen konnte, wenn ich die richtige Gruppe hasste.
Diese Reaktion hat mich so wütend gemacht, weil sie eine falsche Wahl erzwingt. Entweder man spricht über Islamismus und akzeptiert, dass Muslim*innen kollektiv unter Verdacht geraten. Oder man widerspricht dieser Pauschalisierung und muss sich anhören, man verdränge die Gefahr. Gerade nach einer solchen Tat braucht es eine Sprache, die genauer wird, nicht gröber.
Die bekannten Fakten lassen wenig Raum für Vernebelung: Beim Anschlag am 25. Juli wurde eine Frau getötet, 31 Menschen wurden verletzt. Auf dem Handy des mutmaßlichen Täters fanden Ermittler ein Video, in dem eine vermummte Person, nach Einschätzung der Bundesanwaltschaft wohl der Täter selbst, dem IS die Treue schwört. Die Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Ein islamistischer Hintergrund ist somit durch belastbare Ermittlungserkenntnisse gestützt.
Ich will diese Dimension nicht abschwächen. Religiös begründete Queerfeindlichkeit existiert, und gewaltbereiter Islamismus ist eine reale Bedrohung für queere Menschen. Wer aus Angst vor rassistischer Instrumentalisierung das Wort „Islamismus“ nicht mehr auszusprechen wagt, macht politische Analyse ungenauer und hilft niemandem. Aber ich kenne kaum Menschen – insbesondere kaum queere Menschen – die dies tun.
Die Sache kippt dort, wo aus der Ideologie eines Täters ein Urteil über Muslim*innen als Gruppe werden soll. Genau diesen Sprung verweigere ich. Ein Islamist ist nicht „die Muslime“. Islam ist nicht Islamismus. Und Muslim*innen stehen auch nicht außerhalb der queeren Community. Queere Muslim*innen müssen mit islamistischer Queerfeindlichkeit leben und zugleich mit einem öffentlichen Diskurs, der ihnen nach einem solchen Anschlag gern nahelegt, sie gehörten eigentlich auf die andere Seite.
Ein Islamist ist nicht „die Muslime“. Islam ist nicht Islamismus.
Als ich diese Position danach auf Instagram formulierte, ging der Beitrag weltweit viral. Hunderte Menschen kommentierten. Viele erklärten uns, der gerade angegriffenen Community, erneut, wie wir jetzt zu denken, zu sprechen und zu trauern hätten. Besonders hängen blieb bei mir ein Ausdruck: Wir hätten „suizidale Empathie“.
Ich verabscheue diesen Begriff. Nicht nur, weil ich ihn analytisch für desaströs halte. Ich finde die Vorstellung dahinter moralisch abstoßend: dass unsere Fähigkeit, das Leid eines anderen Menschen überhaupt noch wahrzunehmen, als Krankheit, Schwäche oder Selbstzerstörung umgedeutet wird. Wer diesen Begriff gegen eine trauernde Community richtet, erklärt ihre Weigerung zu hassen kurzerhand zum pathologischen Defekt. Der kanadische Marketingprofessor Gad Saad hat den Begriff „suicidal empathy“ geprägt. Elon Musk sprach 2025 beim rechtsradikalen Podcaster Joe Rogan von Empathie als “fundamental weakness of Western civilization”, von einem „bug“, einem Fehler im gesellschaftlichen System, der über die Empathiereaktion ausgenutzt werde.
Mich erschreckt diese Sprache. Empathie ist kein Defekt, den eine Gesellschaft sich abtrainieren sollte. Sie ist die Fähigkeit, im Gegenüber einen Menschen zu sehen, gerade wenn Angst, Wut oder politische Zugehörigkeit uns dazu verführen, ihn nur noch als Vertreter einer Gruppe wahrzunehmen. Sie ist der Grund, warum wir um Opfer trauern, die wir nie gekannt haben. Aus Empathie wollen wir Täter*innen zur Verantwortung ziehen, weil uns das Leid der Angegriffenen nicht gleichgültig ist. Und aus derselben Empathie weigern wir uns, Unschuldige für eine Tat, die sie nicht begangen haben, büßen zu lassen.
Wenn ich auf queere Geschichte schaue, fällt es mir schwer, in Empathie eine Schwäche zu erkennen. Ich sehe eine unserer größten Stärken.
Vor der Aids-Krise waren lesbische und schwule Bewegungen keineswegs eine harmonische Großfamilie. Die 1970er Jahre waren von politischen und persönlichen Konflikten geprägt. Lesbische Feministinnen kritisierten Sexismus und männliche Dominanz auch innerhalb schwuler Bewegungen; viele organisierten sich bewusst unabhängig von Männern. Zwischen lesbischem Feminismus und Teilen der schwulen Männerbewegung lagen tiefe politische Gräben. Man stritt über Macht, Sexualität und politische Prioritäten. Dann begann Aids vor allem schwule und bisexuelle Männer zu töten.
Und Lesben kamen. Sie pflegten Erkrankte, organisierten, demonstrierten und spendeten Blut, nachdem Männer, die Sex mit Männern hatten, vom Blutspenden ausgeschlossen worden waren. In San Diego organisierten die Blood Sisters ab 1983 Blutspendeaktionen für Menschen mit Aids. Diese lesbische Solidarität kam ausdrücklich als Reaktion auf eine Situation, in der Erkrankte dringend Transfusionen brauchten und ihre schwulen Freunde selbst nicht mehr spenden durften.
Das berührt mich bis heute. Denn diese Solidarität verlangte nicht, dass die alten Konflikte plötzlich vergessen waren. Lesben mussten nicht so tun, als hätten sie keinen Sexismus von schwulen Männern erfahren. Sie mussten schwule Männer nicht idealisieren. Sie sahen Menschen, die krank wurden, Freunde und Partner verloren, von Familien und Gesellschaft im Stich gelassen wurden. Und sie entschieden: Euer Leben zählt auch für uns.
Ich finde darin etwas ungeheuer Schönes. Empathie löschte die Differenzen nicht aus. Sie machte die Menschlichkeit des anderen wichtiger als den alten Konflikt. Menschen, die vorher miteinander gestritten hatten, standen plötzlich nebeneinander an Krankenbetten, auf Demonstrationen und bei Blutspendeaktionen. Das ist keine Naivität. Das ist die Entscheidung, sich vom Leid eines anderen Menschen berühren und daraus Verantwortung entstehen zu lassen.
Ebenfalls in den 1980ern bezeichnete die britische Premierministerin Margaret Thatcher die Gewerkschaften als „den Feind im Inneren“. Gleichzeitig versuchte das National Coal Board, Bergwerke zu schließen oder zu privatisieren, was die Arbeitsplätze unzähliger Bergleute und Arbeiter*innen bedrohte. Als Reaktion entstand in Großbritannien die Lesbians and Gays Support the Miners (deutsch: Lesben und Schwule unterstützen die Bergarbeiter, kurz: LGSM). Homofeindlichkeit war im Großbritannien der 1980er alltäglich. Einige LGSM-Aktivist*innen waren selbst in Bergbauregionen aufgewachsen und hatten dort gewaltvolle, homofeindliche Erfahrungen gemacht. Gleichzeitig wäre es falsch und klassistisch, Homofeindlichkeit zu einer besonderen Eigenschaft der Arbeiter*innenklasse zu erklären; sie begegnete queeren Menschen ebenso in London und anderen gesellschaftlichen Milieus.
Entscheidend ist etwas anderes: Die Aktivist*innen wussten, dass manche Bergleute, für die sie Geld sammelten, sie möglicherweise ablehnten. Selbst innerhalb der queeren Community hielten einige die Unterstützung von Arbeitern, die als homofeindlich wahrgenommen wurden, deshalb für naiv.
Trotzdem standen Lesben und Schwule mit Sammelbüchsen vor queeren Bars. Allein die Londoner LGSM-Gruppe sammelte rund 22.500 Pfund für streikende Familien. Sie verlangten vorher keinen Gesinnungstest und keine Garantie, dass ihre Solidarität jemals erwidert würde. Sie sahen Menschen, deren Existenz bedroht war, die unter staatlichem und polizeilichem Druck standen, und entschieden, dass deren Würde nicht davon abhängen durfte, ob sie Schwule und Lesben bereits verstanden oder akzeptierten.
Das ist für mich Empathie in ihrer mutigsten Form: Ich muss nicht wissen, ob du mich morgen verteidigen wirst, um heute zu erkennen, dass du nicht erniedrigt werden solltest.
Das ist für mich Empathie in ihrer mutigsten Form: Ich muss nicht wissen, ob du mich morgen verteidigen wirst, um heute zu erkennen, dass du nicht erniedrigt werden solltest.
Und dann geschah etwas, auf das LGSM keinen Anspruch gehabt hatte. Die Solidarität kam zurück. 1985 marschierten Hunderte Bergarbeiter mit ihren Gewerkschaftsbannern bei der London Pride. Die National Union of Mineworkers unterstützte anschließend innerhalb der Labour Party Forderungen nach lesbischen und schwulen Rechten. Bergarbeitergruppen wurden später zu Verbündeten im Kampf gegen Section 28, jenes Gesetz, das lokalen Behörden die sogenannte „Förderung von Homosexualität“ verbot.
Menschen hatten sich nicht solidarisiert, weil eine Gegenleistung garantiert war. Aber ihre Solidarität schuf Beziehungen, und diese Beziehungen veränderten Politik. Vorurteile können sich auflösen, wenn Menschen aufhören, einander als abstrakte Lager zu betrachten. Dafür muss irgendjemand den ersten Schritt tun.
Noch radikaler wird dieser Gedanke für mich, wenn ich an Willem Arondeus und Frieda Belinfante im von den Nazis besetzten Niederlande denke. Arondeus war ein offen schwuler, nichtjüdischer Künstler. Belinfante war eine lesbische Dirigentin; ihr Vater war jüdisch, ihre Mutter nicht. Beide gehörten zu einem Widerstandsnetzwerk in Amsterdam. Sie fälschten Ausweisdokumente für Jüdinnen und Juden und andere Menschen, die sich vor den Nazis verstecken mussten. Belinfante stellte Hunderte solcher falschen Identitäten her.
Mich bewegt daran zunächst etwas sehr Einfaches: Arondeus musste kein Jude sein, um zu verstehen, was mit jüdischen Menschen geschah. Belinfante und er mussten nicht fragen, ob die Menschen, denen sie halfen, ihnen ähnlich waren, dieselbe Sexualität hatten oder ihnen eines Tages etwas zurückgeben würden. Sie sahen Menschen, die entrechtet, verfolgt und deportiert wurden. Das genügte. Ihre Empathie blieb dabei nicht Gefühl. Sie wurde Handlung. Sie wurde ein gefälschter Ausweis, ein Versteck, eine neue Identität und damit für manche Verfolgte eine Chance, nicht entdeckt zu werden.
Doch die gefälschten Papiere hatten eine Schwachstelle. Die deutschen Besatzer konnten sie mit den Daten des Amsterdamer Einwohnermelderegisters abgleichen. Also fasste die Widerstandsgruppe einen ungeheuer gefährlichen Entschluss: Am 27. März 1943 griff sie das Register an und setzte Teile des Archivs in Brand, damit die gefälschten Identitäten schwerer überprüfbar wurden. Belinfante war an der Planung beteiligt, Arondeus gehörte zu den führenden Beteiligten. Tausende Datensätze wurden zerstört.
Arondeus wurde wenige Tage später verraten und verhaftet. Bei den Verhören übernahm er die Verantwortung; im Juli 1943 wurde er erschossen. Vor seiner Hinrichtung bat er darum, der Welt eine Botschaft zu hinterlassen: „Homosexuelle sind keine Feiglinge“. Belinfante entkam der Verhaftung, versteckte sich monatelang als Mann verkleidet und floh schließlich in die Schweiz.
Ich will diese Geschichte nicht mit unserer Gegenwart gleichsetzen. Ein islamistischer Anschlag in Berlin, antimuslimischer Rassismus und die nationalsozialistische Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden sind historisch vollkommen unterschiedliche Dinge. Was mich an Arondeus und Belinfante interessiert, ist die Entscheidung, die darunter sichtbar wird. Sie sahen die Verfolgung anderer Menschen und fragten nicht zuerst: Sind das unsere Leute? Werden sie unsere Leute jemals verteidigen? Haben sie die richtigen Ansichten über uns?
Sie fragten, was Menschen einander schulden, wenn die Menschlichkeit des anderen bedroht wird.
Genau deshalb widerspricht mir diese Geschichte so heftig, wenn Empathie heute als „suizidal“ verspottet wird. Bei Arondeus und Belinfante war Solidarität tatsächlich lebensgefährlich. Sie wussten, dass Widerstand Gefängnis, Folter oder Tod bedeuten konnte. Arondeus bezahlte dafür mit seinem Leben. Trotzdem wäre es grotesk, ihre Empathie deshalb als einen tragischen Defekt zu beschreiben. Gerade in einer Zeit, in der ein Regime Menschen systematisch in Kategorien sortierte, sie entrechtete und schließlich ermordete, bestand ihre Menschlichkeit darin, diese Kategorien nicht über den Wert eines Lebens entscheiden zu lassen.
Das ist für mich eine der schönsten und zugleich härtesten Formen von Empathie: einen Menschen anzusehen, der vielleicht nichts mit mir gemeinsam hat, und trotzdem zu sagen: Was dir geschieht, darf mir nicht egal sein. Nicht weil ich dafür belohnt werde. Nicht weil du mir dieselbe Solidarität versprochen hast. Sondern weil dein Leben einen Wert besitzt, der nicht von deiner Zugehörigkeit zu meiner Gruppe abhängt.
Vielleicht liegt genau darin die Verbindung zu LGSM, zu den Lesben während der Aids-Krise und auch zu heutiger queerer Solidarität mit Muslim*innen. Empathie verlangt nicht, Gefahren zu leugnen oder politische Konflikte schönzureden. Sie verlangt etwas Anspruchsvolleres: selbst dann noch die Menschlichkeit eines anderen Menschen zu erkennen, wenn es einfacher wäre, ihn nur als Teil eines feindlichen Lagers zu betrachten.
Darum denke ich auch an heutige queere Solidarität mit Palästinenser*innen, an Initiativen unter Namen wie Queers for Palestine. Man muss Homofeindlichkeit in palästinensischen Gesellschaften nicht leugnen und Hamas nicht verharmlosen, um zu sagen, dass die palästinensische Bevölkerung ein Recht auf Leben, Sicherheit und Würde hat. Gerade queere Palästinenser*innen machen sichtbar, wie absurd die Vorstellung zweier sauber getrennter Lager ist. Solidarität verlangt nicht, dass der Mensch, dessen Leben ich verteidige, meine politische Biografie teilt oder mich lieben würde.
Dasselbe gilt für muslimische Menschen in Berlin oder Luxemburg. Ich brauche keine Garantie, dass jede muslimische Person meine sexuelle Identität gutheißt. Natürlich tun das nicht alle. Genauso wenig tun es alle Christ*innen, Jüd*innen oder Atheist*innen. Aber die Vorstellung, muslimische und queere Menschen seien zwei einander gegenüberstehende Lager, entspricht auch schlicht nicht meinem Leben. Noch im August saß ich in Berlin-Neukölln in einem palästinensisch-muslimisch geführten Café, betrieben auch von heterosexuellen Menschen. In der Fensterscheibe hing ein Poster, das für ein Pride-Event warb. Es war nur ein Poster in einem Café. Und trotzdem musste ich daran denken, wie wenig solche alltäglichen Bilder in einer Debatte, die aus „den Queers“ und „den Muslimen“ zwei geschlossene Blöcke machen will, vorkommen. In meinem eigenen Umfeld gibt es viele muslimische Menschen, die solidarisch an der Seite der queeren Community stehen. Andere sind queerfeindlich. Beides ist wahr. Ich brauche deshalb weder eine romantische Vorstellung vom Islam noch eine Dämonisierung von Muslim*innen. Ich kann islamistische Queerfeindlichkeit bekämpfen und einem muslimischen Menschen, der Rassismus erfährt, trotzdem die Hand reichen. Vielleicht sogar gerade deshalb.
In den Tagen nach dem Anschlag habe ich oft geweint. Ich dachte an die getötete Frau, an die Verletzten, an ihre Angehörigen. Ich sah die große Solidarität. Ich schrieb über Empathie in der queeren Geschichte. Und gleichzeitig dachte ich an meinen Partner. Diese Gefühle konkurrieren nicht miteinander. Meine Empathie ist kein Sicherheitsrisiko. Sie macht mich nicht blind für Menschen, die mich hassen. Sie verhindert, dass deren Hass bestimmt, zu welchem Menschen ich selbst werde.
Vielleicht ist das der Punkt, an dem mich der Ausdruck „suizidale Empathie“ am meisten verletzt. Queere Menschen wissen historisch ziemlich gut, was es bedeutet, wenn andere unsere Menschlichkeit nicht sehen wollen. Wir haben überlebt, weil Menschen einander Essen brachten, Blut spendeten, Wohnungen öffneten, auf die Straße gingen, Familien wurden, obwohl sie biologisch keine waren. Empathie war dabei nicht immer sanft. Manchmal schrie sie. Manchmal blockierte sie Straßen. Manchmal warf sie künstliches Blut auf Regierungsgebäude. Manchmal saß sie an einem Krankenbett. Manchmal hielt sie eine Hand, wenn sonst niemand mehr kam.
Und manchmal reichte sie diese Hand sogar jemandem, von dem sie nicht wusste, ob er sie jemals zurückreichen würde.
Ich lasse mir diese Fähigkeit nicht als Schwäche ausreden.
Ich lasse mir diese Fähigkeit nicht als Schwäche ausreden. Der Anschlag hat unserer Community genug genommen. Meinen Schmerz werde ich nicht auch noch als Waffe gegen Unschuldige abgeben.
